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KI-Tagesupdate · 28. Oktober 2026 · Morgenstand

Auf einen Blick

Neu: Notion erkennt Sprecher in Google Meet

Notion stellt eine Chrome-Erweiterung für AI Meeting Notes vor. Sie kennzeichnet die Sprecher im Transkript eines Google-Meet-Gesprächs und weist im Meeting-Chat auf die Mitschrift hin. Auch später beitretende Personen sollen den angehefteten Hinweis sehen.

Die Erweiterung funktioniert in Chrome auf dem Computer und setzt Zugang zu AI Meeting Notes voraus. Notion nennt die Sprecherkennzeichnung derzeit nur für Englisch. Wer eine Aufzeichnung startet, muss weiterhin die Zustimmung der Beteiligten einholen.

Quellen: Notions Ankündigung · Einrichtung und Voraussetzungen · Sprachen und Mitschrift.

Neu: Cursor nimmt visuelle Hinweise für Webseiten an

Cursor ergänzt seinen Design-Modus um „Annotate“. Du kannst im integrierten Browser ein Element oder einen Bereich markieren, Text bearbeiten oder auf die Seite zeichnen und dem Coding-Agenten dazu eine Änderung beschreiben.

Der Hinweis enthält laut Dokumentation Kontext zum ausgewählten Element und einen Screenshot. Das kann helfen, eine bestimmte Stelle einer Oberfläche zu zeigen; die Änderungen am Code und die Darstellung auf verschiedenen Bildschirmgrößen musst Du weiterhin prüfen. Annotate ist laut Cursor ab Version 3.24.18 verfügbar.

Quellen: Cursor zur Funktion · Dokumentation zum Design-Modus.

Neu: Notion Agent erstellt Office-Dateien und PDFs

Notion meldet, dass sein Agent Dateien mit einem Computer-Arbeitsbereich erstellen und bearbeiten kann. Genannt werden unter anderem Excel-Tabellen, Word-Dokumente, PowerPoint-Präsentationen und PDFs.

Das kann Arbeitsschritte von der Unterhaltung bis zur herunterladbaren Datei verbinden. Ergebnisse, Formeln und Formatierung solltest Du vor der Weitergabe kontrollieren; die Ankündigung nennt keine konkreten Tarifgrenzen.

Quellen: Notions Ankündigung · Notion Agent: Dateien bearbeiten.

Neu: Gemini Notebook nimmt Audio als Quelle auf

In der mobilen App von Gemini Notebook kannst Du jetzt eine Aufnahme direkt als Quelle für ein Notebook erfassen. Google nennt bis zu eine Stunde pro Aufnahme. Auf Android wird laut Hilfe das Transkript als Quelle gespeichert, nicht die ursprüngliche Tondatei.

Damit lassen sich etwa Vorträge oder eigene Notizen später mit anderen Quellen zusammen verwenden. Frage beteiligte Personen vor einer Aufnahme um Erlaubnis und prüfe die Mitschrift auf Fehler.

Quellen: Ankündigung von Gemini Notebook · Google-Hilfe zu Android-Aufnahmen.

Neu: v0 erstellt bearbeitbare Artefakte

Vercels v0 kann laut Anbieter im Chat Berichte, Diagramme, Charts und interaktive HTML-Seiten als Artefakte erstellen und bearbeiten. Die Ergebnisse lassen sich anschließend veröffentlichen und teilen.

Praktisch ist das für eine erste visualisierte Auswertung oder einen Prototyp. Zahlen, Quellen und die Darstellung solltest Du vor dem Teilen prüfen; der kurze Post nennt keine Tarifgrenzen.

Quelle: v0 zur Einführung.

Update: Liquid AIs LFM3 läuft auch mit Ollama

Nach der gestrigen Vorstellung von LFM3 meldet Ollama die lokale Verfügbarkeit der Modellfamilie. Dazu gehören Varianten für Text, Bild und Audio. Das Textmodell kommt laut Ollama in einer 4-Bit-Version auf ungefähr ein Gigabyte.

Das ist eine Angabe zur genannten Modellvariante, keine Garantie für den gesamten Arbeitsspeicherbedarf. Wie viel Speicher und Geschwindigkeit Du tatsächlich brauchst, hängt auch von Kontext und Gerät ab. LFM3 selbst war bereits Thema im Abendupdate; neu ist die Ollama-Anbindung.

Quellen: Ollama zu LFM3 · Modellseite.

Neu: Artificial Analysis ändert seinen Modellindex

Artificial Analysis hat Version 5 seines Intelligence Index veröffentlicht. Neu im Vergleich sind unter anderem Cognitions Coding-Test FrontierCode 2.0 und ein Benchmark für wissenschaftliche Aufgaben im Terminal.

Der Anbieter gibt an, dass 60 Prozent des Index auf privaten Testdaten oder zurückgehaltenen Antworten beruhen. Das kann helfen, bekannte Testaufgaben von Training und öffentlicher Vorbereitung zu trennen; die geschlossenen Teile lassen sich von außen zugleich schwerer vollständig nachprüfen. Wegen der geänderten Zusammensetzung sind Werte aus älteren Indexversionen nicht direkt gleichzusetzen.

Quellen: Artificial Analysis zu Index v5 · Ankündigung auf X.

Neu: Anthropic berichtet über KI in der Arzneiforschung

Anthropic beschreibt Forschungsprojekte mit sechs Organisationen zur Entwicklung neuer Medikamente und berichtet außerdem über eigene Vorhaben. Dabei geht es unter anderem um die Optimierung von Antikörper-Kandidaten und die Planung von Studien.

Das Unternehmen hat auch Mithril Medicine übernommen, das an möglichen Therapien für seltene Muskelerkrankungen arbeitet. Die berichteten Ergebnisse befinden sich laut Anthropic überwiegend in einem frühen, vorklinischen Stadium. Aus diesen Arbeiten folgt noch kein zugelassenes Medikament.

Quelle: Anthropic zu Projekten und Forschungsstand.

Einblick: Together erklärt automatische GPU-Reparatur

Together AI erläutert, wie seine GPU-Cluster fehlerhafte Knoten erkennen und Reparaturen empfehlen oder nach vorher festgelegten Regeln automatisch ausführen. Kunden können für einzelne Fehlertypen festlegen, ob eine Freigabe nötig ist und wie lange auf laufende Aufgaben gewartet wird.

Die grundlegende Funktion wurde bereits früher eingeführt; neu ist die technische Einordnung. Eine Erweiterung für eigene Erkennungssysteme über Node-Labels befindet sich laut Anbieter noch in der Vorschau.

Quelle: Together AI zur Fehlerbehandlung.

Neu: US-Behörden erhalten Rabatt auf Claude

Anthropic erweitert seine Vereinbarung mit der US-Bundesbehörde GSA. Laut Unternehmen erhalten berechtigte US-Behörden auf Bundes-, Landes- und lokaler Ebene sowie Stammes- und Territorialverwaltungen 40 Prozent Rabatt auf bestimmte Claude-Angebote und die API.

Das ist eine Vereinbarung für US-Behörden, keine allgemeine Preissenkung für private Nutzer oder Unternehmen in Europa. Für Käufe über Cloud-Anbieter soll die Ausweitung laut Anthropic in den kommenden Monaten folgen.

Quelle: Anthropic zur GSA-Vereinbarung.

Copilot SDK: Server-Anmeldung in öffentlicher Vorschau

GitHub unterstützt in einer öffentlichen Vorschau die Anmeldung von GitHub-Apps bei Copilot-Anfragen im Namen einer Organisation. Dienste und Agenten mit dem Copilot SDK können damit arbeiten, ohne an die Zugangsdaten eines einzelnen angemeldeten Nutzers gebunden zu sein.

Die Organisation erteilt der App die benötigte Leseberechtigung für Copilot-Anfragen; verwendet wird ein kurzlebiges Installationstoken. Nutzung und Kosten werden laut GitHub der Organisation zugeordnet. Deren Modellrichtlinien und Budgets gelten weiter.

Quelle: GitHub zur öffentlichen Vorschau.

OpenAI und Oracle bauen ihre Zusammenarbeit aus

Oracle entwickelt einen AI Workspace, der Oracle-Anwendungen und Unternehmensdaten mit ChatGPT verbinden soll. Geplant sind Arbeitsabläufe, die innerhalb der Berechtigungen und Freigaben einer Organisation stattfinden.

Außerdem kündigt Oracle neue Angebote mit OpenAI-Modellen an. Kunden in den USA können laut OpenAI bereits API, Codex und ChatGPT Work über den Oracle Marketplace beziehen. Für die geplante Workspace-Integration nennt die Ankündigung keinen allgemeinen Starttermin.

Quelle: OpenAI zur Zusammenarbeit.

Kurz: Genie 4, FrontierCode und Replit

Google zeigte mit Genie 4 ein interaktives Weltmodell, zunächst als Forschungsvorschau. Cognition stellte den Coding-Benchmark FrontierCode 2.0 vor. Replit kündigte Cloud Agents für bestehende Repositories an; die Freigabe der vorgeschlagenen Änderungen bleibt laut Anbieter bei Entwicklern. Die Details und Originalquellen stehen im KI-Tagesupdate vom 27. Oktober.

Aus unseren Projekten: ChatReact

Mit ChatReact bietet AdSimple ein Projekt für Website-Chatbots. Funktionen und Einsatzmöglichkeiten findest Du auf chatreact.ai.

Stand: 28. Oktober 2026, 06:20 Uhr (Europe/Vienna). Weitere Anbieter-Meldungen: AI Models & Tools.